Erste Schritte am Aktienmarkt – darauf sollten Sie achten

Erste Schritte am Aktienmarkt – darauf sollten Sie achten
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Erste Schritte am Aktienmarkt – darauf sollten Sie achten

Die Angst vor dem Aktienmarkt

Viele Deutsche scheuen immer noch den Aktienmarkt. Nur etwa jeder sechste Bundesbürger war 2018 nach Zahlen des Deutschen Aktieninstituts (DAI) in irgendeiner Weise in Aktien investiert. Etwa 4,5 Millionen Bundesbürger legten ihr Geld direkt in Aktien an. Immer noch rangieren Anlagen, die kaum Zinsen abwerfen in der Beliebtheitsskala der Deutschen weit vorne. Doch mit Tages-, Festgeld oder dem Sparbuch allein ist ein realer Vermögenszuwachs nicht mehr möglich. Zu gering ist das Zinsniveau und zu hoch die Teuerungsrate.

Kein Risiko bedeutet den sicheren Wertverlust

Die Sicherheit steht damit für viele Deutsche an erster Stelle – weit vor den attraktiven Renditechancen, die der Aktienmarkt bietet. Doch bei Zinsanlagen unterhalb der Inflation ist der Wertverlust garantiert. Es handelt sich also um eine fadenscheinige Sicherheit. Denn die Zinssätze für konservative Geldanlagen sind in aller Regel deutlich niedriger als die Inflation. Doch Verbrauchern ist kein Vorwurf zu machen. In Deutschland ist die Börsenkultur nicht ausgeprägt. Um die Jahrtausendwende schien sich das zu ändern. Millionen von Bürgern gingen an die Börse. Der Schauspieler Manfred Krug bewarb die Telekom-Aktie als Volksaktie, die Kurse am Neuen Markt erklommen immer neue Höchststände. Der rauschenden Party folgte der Kater. Viele Anleger verloren nicht nur Geld, sondern auch das Vertrauen in Aktien. Und auch die Finanzmarktkrise einige Jahre später tat ihr übriges. Doch solche Krisen gehören zu Aktien dazu. Langfristig gibt es keine Anlageklasse mit höheren Renditen. Die hohen Renditeaussichten sind ein Ausgleich für das eingegangene Risiko.

Chancen des Aktienmarkts

Jetzt kommt die positive Nachricht: Das im Vergleich zu Tages- und Festgeld höhere Risiko wird langfristig honoriert. Rendite kommt eben von Risiko. Doch auch am Aktienmarkt lassen sich Risiken reduzieren. Das geschieht etwa durch weltweite Streuung über Ländergrenzen und Branchen hinweg. Auch Anleihen können für Stabilität sorgen.

Welche Renditen sind mit einem reinen Aktienportfolio realistisch? Sehen wir uns hierzu exemplarisch das Renditedreieck des DAI an. Das Institut untersuchte für den Dax alle Zeiträume ab 1968 alle Verkaufs- und Kaufzeitpunkte. Der Dax beheimatet die 30 größten Aktiengesellschaften Deutschlands. Wer etwa Anfang 1968 in deutsche Standardwerte investiert hätte, hätte bis Ende 2018 eine jährliche Rendite von sieben Prozent erwirtschaftet. Es zeigt sich, dass bereits ab einem Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren Verluste eher unwahrscheinlich sind und selbst dann eher gering ausfallen. Für keinen 15-Jahreszeitraum stand am Ende ein Minus. Das Renditedreieck zeigt aber auch, dass für langfristig orientierte Anleger eine Rendite von rund sieben Prozent realistisch ist.

Dax ist nicht alles

Das bekannte Renditedreieck bezieht sich auf den Dax und auch in der täglichen Berichterstattung ist der deutsche Auswahlindex omnipräsent. Um jedoch die Risiken der Anklageklasse Aktien zu senken, ist Diversifikation das Gebot der Stunde. Darunter verstehen Börsianer eine ausreichend große Streuung. Ein solides Portfolio beinhaltet daher Aktien rund um den Globus. Das ist entweder mit entsprechenden ETFs möglich oder durch die Inanspruchnahme der Dienste eines digitalen Vermögenverwalters. Ein solcher Anbieter ist etwa VTB Invest. Einmal das Risikoprofil erfasst müssen sich Anleger um nichts mehr kümmern und legen damit global diversifiziert und kostengünstig an. Der Anbieter ermittelt anhand eines Fragenkatalogs Ihre Risikobereitschaft. Das heißt: Als vorsichtiger Anleger würden Sie ohnehin ein eher defensives Portfolio erhalten. Besonders ältere Investoren sollten sich eher daran orientieren. Jüngere Anleger können dagegen grundsätzlich etwas höhere Risiken eingehen, da ihnen noch ein langes Erwerbsleben bevorsteht und sie in aller Regel anfangs verhältnismäßig geringe Beträge investieren können.

Risikokennzahlen für global diversifizierte VTB Invest Portfolios:

Risikokennzahlen für global diversifizierte VTB Invest Portfolios:

 

Mit VTB Invest diversifiziert anlegen

Alles in allem ist festzuhalten, dass Aktien langfristig das höchste Renditepotential aufweisen. Die höheren Risiken sind aber nicht von der Hand zu weisen. Eine effektive Reduktion dieses Risikos lässt sich durch globale Streuung erreichen. Und das Beste: Sie müssen sich um nichts kümmern, denn VTB Invest kann das für Sie übernehmen. Mit unserer digitalen Registrierungsstrecke helfen wir Ihnen, Ihre persönliche Risikotragfähigkeit zu ermitteln.

 

Risikohinweise
Die Anlage in Wertpapiere ist mit Risiken verbunden. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Garant für zukünftige Wertentwicklungen. Für nähere Informationen lesen Sie bitte unsere Risikohinweise.
* Der maximale historische Wertverlust stellt beispielhaft den maximalen historischen kumulierten Verlust nach Abzug der Kosten im Zeitraum 1990 – 2018 dar: Vom höchsten bis zum niedrigsten Punkt der Wertentwicklung eines durchschnittlichen Portfolios in der gewählten Risikoklasse. Der maximale Wertverlust kann jedoch nicht garantiert werden. Es kann also durchaus sein, dass der reale maximale Wertverlust den historischen maximalen Wertverlust übersteigt.
Quelle: Eigene Berechnung, Bloomberg
** Die historische Wertentwicklung von Aktien wird berechnet auf Basis von zwei unterschiedlichen Berechnungsmethoden. Es wird herangezogen: Zum einen die historische Rendite der MSCI World TR USD Index (Zeitraum 1990 – 2018). Zum anderen die Rendite berechnet aus einem risikofreien Zinssatz (Annahme: durchschnittliche Inflation in Deutschland in Zeitraum 2013 – 2018 als erwarteter Zinssatz für die Zukunft) + Risikoprämie (durchschnittliche Risikoprämie eines 19 Länder umfassenden Welt Index relativ zu US Treasury Bills im Zeitraum 1900 – 2011). Die erwartete Rendite von Aktien ist der Durchschnitt dieser beiden Berechnungen nach Abzug der Kosten.