Das wird aus einem 100-Euro-Sparplan in 30 Jahren

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Das wird aus einem 100-Euro-Sparplan in 30 Jahren

100 Euro monatlich sparen bringt nichts? Von wegen: Wer diesen Beitrag 30 Jahre in ein Portfolio aus Aktien und Anleihen investiert, kann sich im Alter über einen schönen Betrag freuen.


Für einen Sparplan auf ETF-Basis gibt es gleich mehrere Argumente. Anleger können regelmäßig und vollkommen automatisiert einen Betrag, den sie nicht für den Konsum benötigen, für den planvollen Vermögensaufbau verwenden. Mit einem ETF-Sparplan schaltet man zudem das Risiko aus, sein gesamtes Kapital zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt zu investieren. Durch die unterschiedlichen Einstiegszeiträume kaufen Anleger den entsprechenden ETF zu einem Durchschnittspreis ein. Dies nennt sich in der Fachsprache Cost-Average-Effekt. Doch ein anderer Effekt ist beim langfristigen Anlegen ebenfalls von erheblicher Bedeutung: der Zinseszinseffekt. Das Besondere am Prinzip des Zinseszinses ist, dass man damit auf Basis einer simplen mathematischen Berechnung zeigen kann, wie sehr es sich lohnt, frühzeitig Geld anzulegen.


Deshalb ist der Zinseszins so entscheidend


Der Zinseszins ist der Zins, den Anleger durch die Reinvestition bereits verdienter Kapitalerträge (Zinsen, Dividenden etc.) erhalten. Das Spannende ist der exponentielle Anstieg des Gesamtkapitals, der dadurch entsteht, dass bereits angefallene Zinsen weiterverzinst werden.
Dieser Effekt sorgt langfristig dafür, dass selbst kleine Sparbeträge zu einem stattlichen Vermögen anwachsen können. Wer 100 Euro monatlich in einen ETF steckt, kann über eine längere Laufzeit ein stattliches Vermögen aufbauen. Doch Achtung: Am Anfang ist der Ertrag, den Ihrer Anlage erzielt, immer klein. Davon sollten Sie sich jedoch niemals abschrecken lassen. Denn mit der Zeit entsteht eine Art Kettenreaktion, die Ihr Vermögen exponentiell wachsen lässt.


Tipp: Erfahren Sie mehr über den Zinseszinseffekt 


Beispiel-Szenarien für einen 100-Euro-Sparplan


Gehen wir davon aus, Sie besparen ein ETF-Welt-Portfolio bestehend aus 50 Prozent Aktien und 50 Prozent Anleihen . Beim Robo-Advisor VTB Invest entspräche dies Stufe fünf (Mittleres Risiko). Wir unterstellen eine langfristige Rendite von vier Prozent im Jahr. Die monatlichen Einzahlungen von je 100 Euro machen Gesamteinzahlungen von 36.000 Euro. Das Endvermögen nach 30 Jahren beträgt bei dieser Annahme knapp 69.000 Euro. 
Etwas anders sieht die Rechnung aus, wenn sich Anleger für das risikoreichere, reine Aktienportfolio entscheiden. Auch dieses wird im Übrigen bei VTB Invest in Stufe zehn abgedeckt (Hohes Risiko). Wir kalkulieren hier mit 6,5 Prozent durchschnittlicher Jahresrendite. Ergebnis: Aus den 36.000 Euro Gesamtanzahlung erwachsen nach 30 Jahren mehr als 107.000 Euro.

Je höher die Rendite, desto stärker wirkt sich der Zinseszinseffekt auf den Endwert aus. Denken Sie jedoch daran, dass auch das Risiko, das Sie für einen Zins von 6,5 Prozent in Kauf nehmen müssen, entsprechend höher ist als beispielsweise für vier Prozent.

Sparplanvergleich

 

Die Beispiel-Grafik zeigt jedoch anschaulich, dass es sich lohnt, langfristig zu investieren und im Markt zu bleiben. Kurse fallen und steigen immer wieder, doch langfristig gesehen wächst die Wirtschaft – und somit auch Ihre Geldanlage.
 

Ein Sparplan macht absolut Sinn
 

Bleiben Sie langfristig im Markt investiert. Insbesondere jüngere Menschen sollten frühzeitig mit dem Investieren starten. Man kann nie früh genug für das Alter vorsorgen. Bei einem digitalen Vermögensverwalter wie VTB Invest genügen schon 50 Euro im Monat, um loszulegen. Die Produktauswahl und die Pflege des Portfolios übernimmt dann auch VTB Invest, so dass sich Anleger um nichts mehr kümmern müssen.