Anleihen – darum können sie wichtig sein im Depot

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Anleihen – darum können sie wichtig sein im Depot

Anleihen zahlen sich nicht mehr aus, heißt es oft. Dennoch können sie ein sehr wichtiger Baustein im Portfolio sein. Hier erfahren Sie die Hintergründe.

Bei der Geldanlage geht es um ein passendes Verhältnis aus Chance und Risiko. Der ideale Mix hängt vom Alter, der Lebenssituation und der Risikoeinstellung ab. Die Chancenseite decken Aktien ab, für die Risikosenkung kommen Anleihen ins Spiel. Den geeigneten Mix können digitale Vermögensverwalter wie VTB Invest für Sie ermitteln.
 

Gründe für Anleihen
 

Werfen Anleihen nicht Mini-Renditen ab? Wozu dann überhaupt welche ins Depot legen? Es ist richtig: Anleihen waren schon einmal attraktiver. Doch auf der Sicherheitsseite im Depot geht es nicht um Rendite, sondern um Stabilität. Anleihen verhalten sich in aller Regel deutlich stabiler als Aktien. Beide Anlageklassen zusammen erhöhen die Streuung, auch Diversifikation genannt. Das heißt: Hat es eine Anlageklasse derzeit schwer, kann es die andere hoffentlich gut auffangen. Mathematisch ausgedrückt handelt es sich hierbei um Korrelationen. Wenn Anleger zwei Anlageklassen – sagen wir: Aktien und Anleihen – in einem Portfolio bündeln, so erhalten sie eine Anlage mit einem signifikant geringeren Risiko, verglichen mit einer Anlage ausschließlich in Aktien.
Warum ist das so? Weil Anleihen und Unternehmensaktien in der Regel nicht 1:1 korrelieren. Einen Eindruck davon gibt die folgende Tabelle, die die Korrelationen wichtiger Anlageklassen darstellt.


Korrelationstabelle der Anlageklassen Aktien und Anleihen
 

Anleihen

Quelle: Multiasset.com

Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Der Wert Ihrer Kapitalanlage kann fallen oder steigen. Es kann zu Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

 

Wie ist die Korrelationstabelle zu deuten?
 

  1. Bei einem Wert von 1 besteht ein vollständiger linearer Zusammenhang: Steigt der Ertrag einer Anlageklasse A, steigt auch der der anderen Anlageklasse B.
  2. Bei einem Wert von -1 wiederum besteht ein vollständig negativer Zusammenhang zwischen den Anlageklassen.

Die Tabelle stellt natürlich nur einen Auszug zweier Anlageklassen mit unterschiedlichen Regionen dar, doch die Kernaussage lässt sich auf eine einfache Formel übertragen: Die Wahrscheinlichkeit eines hohen Portfolioverlustes sinkt mit mehr als einer Anlageklasse in einem Portfolio. Und genau diese Aufteilung lässt sich mit ETFs sehr einfach umsetzen.
 

Theorie und Wissenschaft
 

Schon früher kannte man den Spruch „Nicht alle Eier in einen Korb legen“, welcher auch im Portfoliokontext gilt. Eine Faustregel besagt, dass zwei Wertpapiere zur Diversifikation ausreichend geeignet sind, sobald deren Korrelation kleiner als 0,8 ist – Stichwort: negative Korrelation. Dann kann durch Diversifikation das Risiko bei gleichbleibender Rendite gesenkt werden. Alternativ kann bei gleichem Risiko eine höhere Rendite erzielt werden.
 

VTB Invest kümmert sich um den Aktien-Anleihen-Mix


Die Portfolios von VTB Invest bestehen aus globalen Aktien- und Anleihen-ETFs. Den geeigneten Mix aus beiden Komponenten ermittelt der digitale Vermögensverwalter anhand eines Fragenbogens zum Anlegerprofil für seine Kundschaft. Auch um die anschließende Vermögensverwaltung muss sich kein Kunde von VTB Invest mehr kümmern – die Verwaltung geschieht automatisiert, wobei alle relevanten Daten zum Portfolio jederzeit für den Kunden einsehbar sind. Aufgrund der schlanken, digitalen Struktur kann der Dienst sehr günstig angeboten werden.